Spanisch-Portugiesischer Krieg 1657-1668

Spanien Portugal

Nach dem Aussterben des Hauses Avis 1580 fiel die portugiesische Krone an die spanischen Habsburger. Durch einen Aufstand unter der Führung des Herzogs von Branganca in Lissabon wurde die Unabhängigkeit Portugals 1640 wieder hergestellt. Joao IV. begründete das Königtum der Brangancas. Die Spanier erkannten die Unabhängigkeit Portugals jedoch nicht an. Zwischen 1641-1644 kam es zu einigen Feldzügen, in denen die Portugiesen erfolgreich ihre Unabhängigkeit verteidigen konnten. Mit dem Beginn der allgemeinen Friedensverhandlungen in Europa strebte man eine diplomatische Lösung des Konflikts an. Frankreich forderte Spanien erfolglos zur Anerkennung der portugiesischen Unabhängigkeit auf, obwohl die Spanier de facto Portugal schon nicht mehr beherrschten.

Nach dem Tod Joaos IV. fürchteten die Portugiesen, dass die Spanier erneut versuchen würden ihr Nachbarland zu unterwerfen. Deshalb schloss Portugal Bündnisse mit Frankreich, England und Schweden.

Der Spanische Angriff erfolgte 1657. Sie vertrieben die Portugiesen aus Olivenca und verhinderten einen portugiesische Offensive bei Badajoz. Nachdem im Mai 1662 spanische Truppen unter Don Juan d'Austria die Portugiesen unter Herzog Friedrich Herrmann von Schomberg besiegten, schien der Krieg für Portugal schon verloren.

Das Blatt wendete sich jedoch zugunsten der Portugiesen. Schomberg errang Siege bei Ameixal (8.6.1663), Valencia de Alcantara, Villaviciosa (1665) und Montes Claras. Die Portugiesen marschierten in Andalusien ein.

Durch die Vermittlung des englischen Königs Charles II., der mit einer Tochter Joaos von Portugal verheiratet war, kam es zum Friedensschluss. 13.2.1668 Vertrag von Lissabon


 
 


 Zurück
(mak) 2000