Polnisch-Russischer Krieg 1609-1618

Polen Russland

Sigismund III. von Polen erklärte Russland 1609 den Krieg, da er den Thron von Moskau für sich beanspruchte.

Die polnischen Truppen marschierten in Russland ein, siegten bei Kluskino im September 1610 und nahmen noch im selben Jahr Moskau. Die Russen boten dem Sohn Sigismunds, Ladislas, den russischen Thron an. Sigismund wollte jedoch selbst in Moskau regieren. Er rief Deutsche und Polen in den Kreml, um seine Verwaltung aufzubauen.

Die Russen revoltierten gegen die neue Herrschaft und aufständische Truppen aus der Provinz belagerten Sigismund im Kreml. 1613 wurde Michael Romanow zum neuen russischen Zaren gewählt. Die Polen zogen sich in die polnisch-russische Grenzregion zurück, wo der Krieg ohne bedeutende Ereignisse bis 1617 weiterging. Ladislas führte in diesem jahr noch einmal einen Angriff auf Moskau, jedoch ohne Erfolg.

1618    Waffenstillstand von Devlin

(s.a.: Russisch-Schwedischer Krieg 1613-1617)


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(mak) 2000