Schwedisch-Polnischer Krieg 1617-1629

Schweden Polen

Schweden nutzte den polnischen Konflikt mit Russland und der Türkei zum Angriff auf das Baltikum aus. Unter der persönlichen Führung von Gustav Adolf, der auf diesem Feldzug ganz neue Belagerungstechniken einsetzte, nahmen schwedische Truppen 1621 Riga. Zwischen 1622 und 1624 ruhten die Waffen, da der schwedische König mit der protestantischen Partei im Reich in Verhandlungen um den Fortgang des Krieges gegen die Habsburger und die katholische Liga stand. Gustav Adolf entschloss sich noch nicht zum Eingreifen im Reich, sondern ließ bis 1625 ganz Livland und Kurland besetzen. 1626 stießen sie sogar bis nach Preußen vor. Der Kaiserunterstützte die Polen mit einem Kontingent von 7000 Mann, um die Schweden im Kampf gegen Polen zu binden und sie somit aus dem Dreißigjährigen Krieg herauszuhalten.

1629 suchte Gustav Adolf allerdings den Frieden mit Polen, um dann in den Krieg im Reich einzugreifen.

Frieden von Altmark


 
Roberts, M.: The Swedish Imperial Experience 1560-1718. Cambridge 1979.


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(mak) 2000