Aufstände in Italien 1820-1847
Als Hauptmacht der Restauration unterstützte Österreich die Monarchen der
italienischen Staaten gegen nationale und liberale Revolutionsversuche:
1820/21
Eine Armee des früheren Königs von Neapel Joachim Murat rebellierte gegen die konservative
Herrschaft Ferdinands I., König beider Sizilien. Unter dem Druck des Aufstandes erließ Ferdinand eine
Verfassung. Die Heilige Allianz der konservativen Großmchte beauftragte Österreich, die despotische Herrschaft Ferdinands
wiederherzustellen. Die kaiserliche Besatzungsarmee blieb bis 1827 im Königreich Neapel.
1821
Ein Aufstand in Piemont, der von Thronfolger Karl Albert unterstützt wurde, zwang König Viktor
Emanuel I. zur Abdankung zugunsten seines Bruders Karl Felix. In dessen Abwesenheit erließ Karl Albert
eine erfassung für das Königreich Sardinien. Österreichisch-Sardinische Truppen schlugen jedoch
die Revolutinsarmee bei Novara.
1831-34
Unter der Führung von Giuseppe Mazzini lehnten sich Freiheitskäpfer in Modena,
Parma und dem Kirchenstaat gegen die von Österreich gestützten Monarchen auf. Sie bildeten provisorische
Regierungen und versuchten die Gebiete zu einem Staat zu vereinigen. Der Papst bat die Österreicher um Hilfe, die
den Aufstand niederwarfen und den status quo herstellten.
1847
Österreicher besetzten Ferrara
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