Französisch-Spanischer Krieg 1635/48-1659

Frankreich Spanien

Nachdem Ende des Dreißigjährigen Krieges entstanden in Frankreich schwere innenpolitische Unruhen. Louis de Conde, der sich gegen die Königsmacht auflehnte, verbündete sich mit den Spaniern. Conde kämpfte als spanischer General in Nordfrankreich und in den Niederlanden.

Sein französischer Widersacher Henri de Turenne zeigte aber größeres Geschick. Er gewann die Schlacht von Arras am 25.8.1654. Obwohl die Franzosen bei Valenciennes im Juli 1656 verloren, konnten sie den Krieg durch die siegreiche Schlacht am Strand von Dünkirchen (14.6.1658) für sich entscheiden. Seit 1657 unterhielten Frankreich und England ein gemeinsames anti-spanisches Bündnis. Turenne führte die französischen und englischen Truppen gegen die Spanier unter Don Juan d'Austria - dem Vizekönig der Niederlande -, Condé und einer Gruppe von englischen Jakobiten unter dem Herzog von York (der spätere James II. von England). In einer taktischen Glanzleistung nutzte Turenne die Veränderung des Schlachtfeldes durch die Gezeiten aus, um seine Gegner mit Kavallerieeinheiten zu umzingeln. Wenig später kapitulierte auch die Stadt Dünkirchen, die an Oliver Cromwell abgetreten wurde. Karl II. von England verkaufte die Stadt 1662 wieder an Ludwig XIV..

7.11.1659    Pyrenäenfrieden


Abstieg Spaniens als Großmacht. Beginn der französischen Dominanz auf dem Kontinent.
 



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(mak) 2000