Der Französisch-Mexikanische Krieg 1838

Frankreich Mexiko

In den ersten Jahren der mexikanischen Republik kam es aufgrund innere Unruhen immer wieder zur Schädigung von Ausländern und deren Eigentum. Ein französischer Konditor - im Englischen bezeichnet man diesen Konflikt deshalb als "Pastry War" - appellierte 1838 an König Louis Philippe, da sein Geschäft von den Mexikanern zerstört worden war. Der französische König forderte daraufhin die mexikanische Regierung zur Zahlung von 600.000 Pesos auf.

Da die Mexikaner sich der Forderung Louis Philippes nicht beugen wollten, sandte dieser eine Flotte nach Mexiko, die die Hafenstadt Veracruz beschoss und kurzzeitig besetzte. Die Mexikaner erklärten den Krieg und unternahmen einen Angriff auf Veracruz, der jedoch nicht von Erfolg gekrönt wurde.

Der mexikanische Präsident Anastasio Bustamante gab bald nach und erklärte sich bereit, die geforderte Summe zu zahlen. Die Franzosen zogen danach ihre Truppen und Schiffe aus Mexiko ab.



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(mak) 2000