Der Serbisch-Bulgarische Krieg 1885/86

Serbien Bulgarien

Bulgarien war durch den Vertrag von San Stefano 1878 unabhängig geworden. Die Großmächte verkleinerten jedoch das Territorium des neuen bulgarischen Staates auf dem Berliner Kongress erheblich. Am 13.11.1885 annektierte Bulgarien die autonome türkische Provinz Ost-Rumelien. Noch am selben Tag erlärte Serbien den Krieg, das es eine Kompensation für den Machtzuwachs Bulgariens erwartete.

Die serbische Armee unter Köng Milan wurde in der Schlacht von Slivnitza (17.-19.11.1885) von den Bulgaren klar besiegt. Die Bulgaren marschierten daraufhin in Serbien ein. Wenige Tage später errang Prinz Alexander von Bulgarien erneut einen glänzenden Sieg gegen die serbischen Truppen in der Schlacht von Pirot (26.-27.11.1885). Nur die Intervention Österreichs im Januar 1886 rettete Serbien vor der totalen Katastrophe.

3.3.1886 Vertrag von Bukarest:

  • Wiederherstellung des status quo.

    Tote: 2.000



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    (mak) 2000