Der Amerikanische Unabhängigkeitskrieg 1775-1783

 
Vereinigte Staaten von Amerika

Frankreich (Juli 1778)
Spanien (April 1779) als Alliierter Frankreichs

Niederlande (Dezember 1780) als unabhängiger Gegner Großbritanniens

Großbritannien

Ursache des Krieges war hauptsächlich die wirtschaftliche Benachteiligung der 13 amerikanischen Kolonien gegenüber dem Mutterland.

1773    Boston Tea Party
1774    1. Kontinentalkongress

Nach einem Zusammenstoß amerikanischer Milizen und britischer Truppen bei Lexington am 18. April 1775 eskalierte der Konflikt zum Krieg.

4. Juli 1776    Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika

Die Franzosen sahen die Möglichkeit zur Revanche für den verlorenen French and Indian War und den Pariser Frieden von 1763. Nach dem Sieg der Amerikaner bei Saratoga (1778) trat Frankreich offiziell gegen Großbritannien in den Krieg ein.
Die Spanier wollten Menorca und Gibraltar zurückerobern, wofür die Franzosen ihnen Hilfe versprachen.
Die Niederlande sahen im britischen Vorgehen gegen neutrale Handelsschiffe einen Kriegsgrund.

Mit Unterstützung der französischen Flotte konnten die Amerikaner 1781 die zentrale Festung Yorktown erobern. Damit war die Entscheidung gefallen, obwohl die britische Flotte bei intensiven Kämpfen in der Karibik gegen die Franzosen besser abschnitt. Spanien eroberte Menorca, musste die Belagerung Gibraltars (1779-82) aber abbrechen.

3. September 1783     Friede von Versailles